Bei Google Ads zahlen Sie nicht für Reichweite, sondern für Klicks. Das macht die Rechnung einfacher als bei fast jedem anderen Werbekanal: Sie können vor dem Start ausrechnen, was ein Auftrag höchstens kosten darf.
Kurzantwort: Google Ads lohnt sich für lokale Betriebe, wenn drei Dinge zusammenkommen: Es gibt Suchanfragen mit Kaufabsicht in Ihrer Region, Ihr Gewinn pro Auftrag ist deutlich höher als die Kosten pro Anfrage, und Sie erreichen Anfragende schnell.
Wie Google Ads funktioniert
Wer bei Google nach „Kaminofen Göttingen“ sucht, sieht oberhalb der normalen Ergebnisse Anzeigen. Sie sind als Anzeige gekennzeichnet. Sie bestimmen Suchbegriffe, Region und ein Gebot. Abgerechnet wird, wenn jemand auf die Anzeige klickt, nicht wenn sie nur angezeigt wird.
Anders als bei Anzeigen auf Instagram oder Facebook erreichen Sie damit Menschen, die gerade selbst nach einer Lösung suchen. Das ist der Grund, warum Google Ads für Handwerk, Handel und lokale Dienstleister oft schneller Anfragen bringt als andere Kanäle.
Die Rechnung vorab: vier Zahlen
- Gewinn pro Auftrag: Was bleibt bei Ihnen hängen, nicht der Umsatz.
- Abschlussquote: Wie viele Anfragen werden bei Ihnen zum Auftrag?
- Anfragequote: Wie viele Klicks führen zu einem Anruf oder einer Nachricht?
- Klickpreis: Was kostet ein Klick auf Ihre Suchbegriffe in Ihrer Region?
Ein rein hypothetisches Beispiel: Kostet ein Klick 2,50 Euro und führt jeder zwanzigste Klick zu einer Anfrage, kostet eine Anfrage 50 Euro. Wird jede vierte Anfrage zum Auftrag, liegen die Werbekosten bei 200 Euro pro Auftrag. Bleibt Ihnen pro Auftrag ein Gewinn von 1.000 Euro, ist die Rechnung deutlich positiv. Bleiben Ihnen nur 150 Euro, lohnt sich die Kampagne so nicht. Setzen Sie Ihre eigenen Zahlen ein. Das Beispiel ist keine Prognose.
Ein Beispiel aus der Region
Für das Kaminstudio Oetzel haben wir eine Kampagne im Umkreis von 50 Kilometern um Göttingen aufgebaut, mit eigener Zielseite und Tracking für Anrufe und Anfragen. Bis zum Ende der ersten Woche waren es rund 253 Euro Werbebudget und 96 Klicks, im Schnitt also etwa 2,64 Euro pro Klick. Nach Angaben des Betriebs kamen in dieser Woche zwei Kaminverkäufe zustande. Das ist ein kleines Beispiel und keine Garantie für andere Branchen, zeigt aber, wie überschaubar die Zahlen bei lokalen Kampagnen sein können.
Wann sich Google Ads weniger lohnt
- Es gibt in Ihrer Region kaum Suchanfragen für Ihr Angebot.
- Der Gewinn pro Auftrag ist sehr klein und die Konkurrenz um Klicks groß.
- Anfragen werden nicht zeitnah beantwortet. Wer erst nach Tagen zurückruft, verliert Aufträge an schnellere Betriebe.
- Die Website erklärt das Angebot nicht oder lässt sich auf dem Handy schlecht bedienen.
Die häufigsten Fehler
Zu breite Suchbegriffe
Wer nur „Kamin“ bucht, bezahlt Klicks von Menschen, die ein Foto oder eine Bauanleitung suchen. Besser sind konkrete Begriffe mit Ort und Absicht. Ebenso wichtig sind Ausschlüsse, damit Ihre Anzeige bei unpassenden Suchen nicht erscheint.
Kein Tracking
Ohne Messung wissen Sie nicht, ob ein Klick zu einem Anruf geführt hat. Anrufe und Formulare sollten als Ziel gezählt werden, sonst steuern Sie nach Bauchgefühl.
Anzeige und Zielseite passen nicht zusammen
Wer nach „Kaminofen austauschen“ sucht, sollte auf einer Seite landen, die genau das beantwortet, und nicht auf einer allgemeinen Startseite.
So starten wir bei Aris Advertising
Wir klären zuerst Ziel, Region und die vier Zahlen oben. Dann richten wir Kampagne, Anzeigen und Tracking ein. Läuft die Kampagne nicht innerhalb von 3 Tagen nach Eingang Ihrer Zugänge und Freigaben, erhalten Sie Ihr Geld zurück. Das Werbebudget zahlen Sie direkt an Google, Sie behalten die Kontrolle.