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Ratgeber · Google Ads

Conversion-Tracking bei Google Ads:
Woran Sie echte Anfragen erkennen

Klicks sind keine Anfragen. Ohne Tracking wissen Sie nicht, welche Anzeige zu einem Anruf geführt hat, und steuern Ihr Budget nach Gefühl. Was gemessen werden sollte und worauf Sie in Deutschland achten müssen.

Eine Google-Ads-Kampagne kann viele Klicks bringen und trotzdem keine Aufträge. Tracking zeigt den Unterschied. Es verbindet einen Klick mit dem, was danach passiert: einem Anruf, einer Nachricht, einer Anfrage.

Kurzantwort: Messen Sie bei lokalen Betrieben mindestens zwei Dinge: Anrufe, die lang genug dauern, um ein echtes Gespräch zu sein, und abgesendete Formulare. Alles andere ist Beiwerk. Klären Sie den Datenschutz vorab, bevor Sie Tracking einbauen.

Was eine Conversion ist

Eine Conversion ist eine Handlung, die für Ihr Geschäft zählt. Das ist selten der Klick selbst. Bei lokalen Betrieben sind es meistens ein Anruf oder eine Formularanfrage. Sie legen fest, was zählt, und Google ordnet es der Anzeige zu, die den Besucher gebracht hat.

Welche Ziele sich für lokale Betriebe eignen

Anrufe aus der Anzeige

Eine Telefonnummer in der Anzeige lässt sich so einrichten, dass Anrufe gezählt werden. Sinnvoll ist eine Mindestdauer, damit Fehlanrufe und sofort aufgelegte Anrufe nicht als Erfolg gelten. Bei unserer Kampagne für das Kaminstudio Oetzel zählen Anrufe zum Beispiel erst ab 30 Sekunden.

Anrufe von der Website

Auch wer auf der Website auf die Telefonnummer tippt, kann gezählt werden. So sehen Sie, ob die Zielseite zum Anruf führt.

Formular-Anfragen

Jede abgesendete Anfrage ist ein Ziel. Dafür muss das Formular einer Anzeige zugeordnet werden können. Bei einer Seite ohne Cookies lässt sich die Kennung des Klicks im Formular mitschicken, und die Anfragen werden danach in Google Ads hochgeladen. Das ist aufwendiger, aber datensparsam.

Was nicht gemessen werden sollte

  • Seitenaufrufe als Erfolg: Sie sagen nichts über Anfragen aus.
  • Zu viele Ziele: Wenn alles zählt, kann die Kampagne nicht mehr gezielt steuern. Wenige, klare Ziele sind besser.
  • Doppelt gezählte Anfragen: Wer Anruf und anschließendes Formular beide zählt, verzerrt die Auswertung.

Was Sie mit den Zahlen tun

Mit sauberem Tracking sehen Sie, welche Suchbegriffe Anfragen bringen und welche nur Klicks kosten. Sie können unwirksame Begriffe ausschließen, Budget auf wirksame Begriffe verlagern und Anzeigen verbessern. Ohne Tracking bleibt das Rätselraten.

Datenschutz in Deutschland

Tracking mit Cookies und ähnlichen Techniken erfordert in der Regel die Einwilligung der Besucher, meist über ein Einwilligungsbanner. Das gilt auch für den Google-Tag. Lassen Sie sich vor dem Einbau rechtlich beraten und passen Sie Ihre Datenschutzerklärung an. Die Messung von Anrufen aus der Anzeige und der Upload von Formular-Anfragen kommen mit weniger Eingriffen aus als ein Tag auf der ganzen Seite. Welche Lösung für Sie passt, sollten Sie im Einzelfall prüfen.

Eine einfache Prüfung

  • Wurde in den letzten 30 Tagen mindestens ein Ziel gezählt?
  • Stimmen die Zahlen mit Ihren eigenen Aufzeichnungen überein?
  • Wissen Sie, welcher Suchbegriff zu welcher Anfrage geführt hat?

Antworten Sie dreimal mit Nein, ist das Tracking der erste Punkt, den Sie ändern sollten, noch vor dem Budget.

So gehen wir vor

Bei jeder Google-Ads-Kampagne richten wir das Tracking vor dem Start ein und legen mit Ihnen fest, was als Erfolg zählt. Die Kampagne geht innerhalb von 3 Tagen online, sonst erhalten Sie Ihr Geld zurück.

Marvin Oetzel
Marvin Oetzel

Inhaber von Aris Advertising. Websites, Google Ads, Social Media und KI-Automatisierung für Unternehmen im Raum Göttingen.

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